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<title>Richard Wetz</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Richard Wetz</span></h1>
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<p><b>Richard Wetz</b> (* <a href="26._Februar" title="26. Februar">26. Februar</a> <a href="1875" title="1875">1875</a> in <a href="Gliwice" title="Gliwice">Gleiwitz</a> (<a href="Oberschlesien" title="Oberschlesien">Oberschlesien</a>); † <a href="16._Januar" title="16. Januar">16. Januar</a> <a href="1935" title="1935">1935</a> in <a href="Erfurt" title="Erfurt">Erfurt</a>) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> <a href="Komponist" title="Komponist">Komponist</a>, <a href="Dirigent" title="Dirigent">Dirigent</a>, Musikpädagoge und Musikschriftsteller. Seine Musik ist in einem <a href="Musik_der_Romantik" title="Musik der Romantik">spätromantischen</a> Stil gehalten und an den Traditionen des 19. Jahrhunderts orientiert, die Wetz eigenständig weiterzuführen suchte. Er gilt als bedeutendster in <a href="Th%C3%BCringen" title="Thüringen">Thüringen</a> wirkender Komponist der Zwischenkriegszeit, unterrichtete seit 1911 an dem neu gegründeten Thüringer Konservatorium für Musik in Erfurt und war ab 1916 eine herausragende Lehrerpersönlichkeit in der Geschichte der <a href="Hochschule_f%C3%BCr_Musik_Franz_Liszt_Weimar" title="Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar">Weimarer Musikhochschule</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1875–1906:_Jugend_und_Wanderjahre"><span id="1875.E2.80.931906:_Jugend_und_Wanderjahre"></span>1875–1906: Jugend und Wanderjahre</h3></div>
<p>Richard Wetz wurde 1875 als Sohn des aus Österreich eingewanderten Kaufmanns Georg Wetz (1849–1903) und dessen Frau Klara geb. Mucha (1852–1906) im oberschlesischen Gleiwitz geboren. Er hatte eine jüngere Schwester, Else (1877–1929), die ihr späteres Leben als Ordensfrau verbrachte. Zwar besaß Wetz’ Familie ein Klavier, sie war aber nicht sonderlich an Musik interessiert. Somit erhielt der junge Richard, der sich bereits früh zur Musik hingezogen fühlte, erst im Alter von acht Jahren einen geregelten Klavierunterricht, erprobte sich allerdings schon sehr bald autodidaktisch im Komponieren kleinerer Klavierstücke und Lieder. Nach eigenen Aussagen fasste er den Entschluss, sein Leben der Musik zu widmen, nachdem er im Alter von 13 Jahren das erste Mal <a href="Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart">Wolfgang Amadeus Mozarts</a> <a href="40._Sinfonie_(Mozart)" title="40. Sinfonie (Mozart)">„große g-Moll-Sinfonie“</a> gehört hatte.
</p><p>Nach bestandenem Abitur ging Wetz 1897 nach <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipzig</a>, um am dortigen <a href="Konservatorium" title="Konservatorium">Konservatorium</a>, unter anderem bei <a href="Carl_Reinecke" title="Carl Reinecke">Carl Reinecke</a> und <a href="Salomon_Jadassohn" title="Salomon Jadassohn">Salomon Jadassohn</a>, zu studieren. Nach nur 6 Wochen brach er allerdings sein Studium aus Enttäuschung über den seiner Meinung nach zu akademischen Unterricht wieder ab und zog es vor, sich von dem ehemaligen Leiter der <a href="Leipziger_Singakademie" title="Leipziger Singakademie">Leipziger Singakademie</a>, <a href="Richard_Hofmann_(Komponist)" title="Richard Hofmann (Komponist)">Richard Hofmann</a>, und anschließend von Alfred Apel, einem Schüler <a href="Friedrich_Kiel" title="Friedrich Kiel">Friedrich Kiels</a>, Privatstunden erteilen zu lassen. Parallel dazu nahm er an der Leipziger Universität unter anderem Studien der <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophie</a>, <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a> und <a href="Literaturwissenschaft" title="Literaturwissenschaft">Literaturwissenschaft</a> auf. Er vertiefte sich in die Werke zahlreicher Dichter: <a href="Friedrich_H%C3%B6lderlin" title="Friedrich Hölderlin">Friedrich Hölderlin</a>, <a href="Heinrich_von_Kleist" title="Heinrich von Kleist">Heinrich von Kleist</a>, <a href="Gottfried_Keller" title="Gottfried Keller">Gottfried Keller</a>, <a href="Wilhelm_Raabe" title="Wilhelm Raabe">Wilhelm Raabe</a> und besonders <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a> erlangten für ihn nachhaltige Bedeutung. Ebenfalls wurde er Anhänger der philosophischen Ideen <a href="Arthur_Schopenhauer" title="Arthur Schopenhauer">Arthur Schopenhauers</a>. Im Herbst 1899 verließ Richard Wetz Leipzig und zog nach <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a>. Dort begann er ein weiteres Mal, Musik zu studieren, und übte sich unter der Anleitung <a href="Ludwig_Thuille" title="Ludwig Thuille">Ludwig Thuilles</a> vor allem in <a href="Kontrapunkt" title="Kontrapunkt">Kontrapunkt</a> und <a href="Fuge_(Musik)" title="Fuge (Musik)">Fuge</a>.
</p><p>Bereits 1900 zog es Wetz nach <a href="Stralsund" title="Stralsund">Stralsund</a> fort, wo ihm durch Unterstützung <a href="Felix_Weingartner" title="Felix Weingartner">Felix Weingartners</a> eine Anstellung als Theaterkapellmeister verschafft wurde. Einige Monate später befand er sich in gleicher Funktion in Barmen (heute zu <a href="Wuppertal" title="Wuppertal">Wuppertal</a>), kurze Zeit danach (ohne Anstellung) wieder in Leipzig. Hier bildete er sich in musikhistorischer Hinsicht auf eigene Faust weiter, indem er Partituren <a href="Wiener_Klassik" title="Wiener Klassik">klassischer</a> Komponisten genauso eifrig studierte wie diejenigen modernerer Verfasser. Seine wichtigsten Leitsterne für die Zukunft wurden ihm <a href="Anton_Bruckner" title="Anton Bruckner">Anton Bruckner</a> und <a href="Franz_Liszt" title="Franz Liszt">Franz Liszt</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1906–1935:_Wirken_in_Erfurt_und_Weimar"><span id="1906.E2.80.931935:_Wirken_in_Erfurt_und_Weimar"></span>1906–1935: Wirken in Erfurt und Weimar</h3></div>

<p>Im Jahr 1906 wurde Richard Wetz als Leiter des dortigen Musikvereins nach <a href="Erfurt" title="Erfurt">Erfurt</a> berufen. Er fand bald großes Gefallen an der Stadt und blieb dort bis an sein Lebensende wohnhaft. Von seinen kompositorischen Arbeiten hatte Wetz bisher fast ausschließlich Klavier<a href="Kunstlied" title="Kunstlied">lieder</a> veröffentlicht, sich aber auch zweimal an der Form der <a href="Oper" title="Oper">Oper</a> versucht. Zu den beiden Werken <i>Judith</i> op. 13 und <i>Das ewige Feuer</i> op. 19 schrieb der Komponist selbst das <a href="Libretto" title="Libretto">Libretto</a>. Der Einakter <i>Das ewige Feuer</i> wurde 1907 in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> und <a href="D%C3%BCsseldorf" title="Düsseldorf">Düsseldorf</a> aufgeführt, beide Male mit wenig Erfolg. Diesen allerdings erlangte Wetz schon ein Jahr später umso größer mit seiner <i>Kleist-<a href="Ouvert%C3%BCre" title="Ouvertüre">Ouvertüre</a></i> op. 16, welche <a href="Arthur_Nikisch" title="Arthur Nikisch">Arthur Nikisch</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> dirigierte.
</p><p>In den folgenden Jahren widmete Wetz sich, neben seiner Tätigkeit im Musikverein und dem Unterricht am Thüringer Landeskonservatorium Erfurt (1911–1921, Komposition und Musikgeschichte), verstärkt dem Dirigat von diversen Chören (neben der Erfurter Singakademie, 1914/15 dem Riedelschen Gesangverein in Leipzig und seit 1918 auch dem Engelbrechtschen Madrigalchor), sowie der Komposition von Chormusik, sowohl a cappella als auch mit Orchesterbegleitung. Unter diesen sind besonders der <i>Gesang des Lebens</i> op. 29, <i>Hyperion</i> op. 32 und eine Vertonung des <i>Dritten Psalms</i> op. 37 zu nennen. Sie stellen allerdings nur die Vorstufe zu seinen späteren Hauptwerken dar: 1917 vollendete Wetz seine erste <a href="Sinfonie" title="Sinfonie">Sinfonie</a> c-Moll op. 40. Die Sinfonien Nr. 2 A-Dur op. 47 und Nr. 3 b-Moll op. 48 folgten 1919 und 1922. Parallel dazu arbeitete der Komponist an seinen zwei <a href="Streichquartett" title="Streichquartett">Streichquartetten</a> f-Moll op. 43 und e-Moll op. 49. Anschließend widmete er sich wieder der Arbeit an Chormusik, nun allerdings größer dimensionierten Werken als zuvor: So entstanden das <a href="Requiem" title="Requiem">Requiem</a> h-Moll op. 50 und das <i><a href="Weihnachtsoratorium_(Wetz)" title="Weihnachtsoratorium (Wetz)">Weihnachtsoratorium</a> auf alt-deutsche Gedichte</i> op. 53, seine wohl bedeutendsten Kompositionen. Auch als Musikschriftsteller wurde Wetz aktiv und verfasste <a href="Monografie" title="Monografie">Monografien</a> über seine verehrten Vorbilder Bruckner (1922) und Liszt (1925) sowie den gleichermaßen hochgeschätzten <a href="Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven">Ludwig van Beethoven</a> (1927).
</p><p>Seit Oktober 1916 unterrichtete Wetz als Dozent für Musikgeschichte, Kontrapunkt, Instrumentation und Komposition an der Großherzoglichen Musikschule in Weimar, der heutigen <a href="Hochschule_f%C3%BCr_Musik_Franz_Liszt_Weimar" title="Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar">Hochschule für Musik Franz Liszt</a>. 1920 wurde er dort zum Professor ernannt. Zu den zahlreichen Schülern, die er im Laufe der Jahre unterrichtete, zählten u.&nbsp;a. <a href="Walter_Rein" title="Walter Rein">Walter Rein</a>, <a href="Werner_Trenkner" title="Werner Trenkner">Werner Trenkner</a> und <a href="Michael_Schneider_(Organist)" title="Michael Schneider (Organist)">Michael Schneider</a>.
</p>

<p>Im Oktober 1923 fand in Erfurt auf Betreiben des großen Freundeskreises von Wetz ein viertägiges „Erfurter Musikfest“ statt, bei dem ausschließlich Werke von Wetz erklangen, u.&nbsp;a. seine drei Sinfonien. Zwar legte er die offizielle Leitung des Erfurter Musikvereins 1925 nieder, doch blieb er auch weiterhin die angesehenste Figur des Musiklebens der Stadt. 1928 wurde Wetz, gleichzeitig mit <a href="Igor_Strawinski" class="mw-redirect" title="Igor Strawinski">Igor Strawinski</a>, zum Auswärtigen Mitglied der <a href="Akademie_der_K%C3%BCnste_(Berlin)" title="Akademie der Künste (Berlin)">Preußischen Akademie der Künste</a> ernannt. Kurze Zeit später ereilte ihn der Ruf an die Berliner Musikhochschule, den er, mittlerweile zu einem der erfolgreichsten Kompositionslehrer im mitteldeutschen Raum avanciert, jedoch zu Gunsten seiner Ämter in Erfurt und Weimar ausschlug. In den 1930er Jahren wurde Wetz zunehmend von der Arbeit an der Weimarer Musikhochschule in Anspruch genommen, was sich hemmend auf seine kompositorische Arbeit auswirkte. Die letzte größere Komposition, die er fertigstellte, ist das <a href="Violinkonzert" title="Violinkonzert">Violinkonzert</a> h-Moll op. 57, beendet 1933. Im selben Jahr war er im Gespräch, als es um die Besetzung des vakanten Direktorenpostens der Hochschule ging, aber ihm wurde schließlich Felix Oberborbeck vorgezogen. Wetz trat zum 1. Mai 1933 der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> bei.
</p><p>Im Rahmen der Kooperation zwischen dem <a href="Deutscher_St%C3%A4dtetag" title="Deutscher Städtetag">Deutschen Gemeindetag</a> und der Reichsmusikkammer ernannte ihn die Stadt Erfurt 1934 zum Musikbeauftragten. Im Oktober dieses Jahres wurde bei Wetz Lungenkrebs diagnostiziert, wohl eine Folge übermäßigen Rauchens. Seine letzte Arbeit, das <a href="Oratorium" title="Oratorium">Oratorium</a> <i>Liebe, Leben, Ewigkeit</i> nach Texten Goethes, mit dem er seinem Lieblingsdichter ein Denkmal setzen wollte, blieb unvollendet. Richard Wetz starb am 16.&nbsp;Januar 1935 in Erfurt, noch keine 60 Jahre alt. Sein Kompositionsschüler <a href="Werner_Trenkner" title="Werner Trenkner">Werner Trenkner</a> erklärte sich bereit, die weit gediehenen Skizzen des Goethe-Oratoriums zu vollenden, scheiterte jedoch am Widerspruch des Nachlassverwalters. Von dem Werk blieb nur das Textbuch erhalten, während die Musik als verschollen gilt.
</p><p>Richard Wetz war nicht verheiratet. Sein Grab befindet sich auf dem <a href="Hauptfriedhof_Erfurt" title="Hauptfriedhof Erfurt">Hauptfriedhof Erfurt</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Wetz verbrachte den Großteil seines Lebens in Erfurt und legte es nicht darauf an, in einer der großen Musikmetropolen zu wirken, was eventuell seine Karriere als Komponist und Dirigent befördert hätte. Dennoch erreichte er in den 1920er Jahren allmählich deutschlandweite Anerkennung, was sich u.&nbsp;a. auch in der Ernennung zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste widerspiegelte. In Fachkreisen wurde er durchaus geschätzt, erlangte jedoch nie in der Musikwelt den Bekanntheitsgrad etwa eines <a href="Richard_Strauss" title="Richard Strauss">Richard Strauss</a> oder <a href="Hans_Pfitzner" title="Hans Pfitzner">Hans Pfitzner</a>. Die Aufführungssituation seiner Kompositionen kommentierte er 1932 folgendermaßen: „Meiner Musik geht es merkwürdig: wo sie erklingt, ergreift sie aufs tiefste; aber es wird ihr selten Gelegenheit dazu gegeben.“
</p><p>Der bedeutendste Interpret von Wetz’ Werken war der Dirigent <a href="Peter_Raabe" title="Peter Raabe">Peter Raabe</a>, der alle Sinfonien des Komponisten uraufgeführt hatte und kurz nach dessen Tod 1935 zum Vorsitzenden der <a href="Reichsmusikkammer" title="Reichsmusikkammer">Reichsmusikkammer</a> ernannt wurde. Aufgrund ihres spätromantisch-konservativen Stils, der den offiziell erwünschten Kunstvorstellungen nicht zuwiderlief, erfuhr Wetz’ Musik auch im <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">NS-Staat</a> anhaltende Wertschätzung. 1943 rief Raabe in Gleiwitz eine Richard-Wetz-Gesellschaft ins Leben, deren Wirken aber durch den <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> stark eingeschränkt blieb. In der Nachkriegszeit geriet Wetz, wie viele ästhetisch ähnlich ausgerichtete Komponisten, relativ schnell in Vergessenheit, da die Prioritäten des musikalischen Lebens nun bei moderneren Stilrichtungen lagen.
</p><p>Bis in die <a href="1990er_Jahre" class="mw-redirect" title="1990er Jahre">90er Jahre</a> hinein finden sich in einigen Konzertführern kurze Einträge zu Richard Wetz, in denen auch die hohe Qualität seiner Kompositionen hervorgehoben wird. Auch Festveranstaltungen zu seinen Ehren fanden gelegentlich statt, vor allem in Erfurt und an der Weimarer Musikhochschule. Insgesamt sank Wetz jedoch zu einer Fußnote in der Musikgeschichte herab. Erst in jüngster Zeit beginnt man, wieder verstärkt auf sein Schaffen aufmerksam zu werden, was sich auch in CD-Einspielungen niederschlug. Dirigenten, die sich hierbei um Wetz besonders verdient machten, sind <a href="Roland_Bader" title="Roland Bader">Roland Bader</a>, <a href="Werner_Andreas_Albert" title="Werner Andreas Albert">Werner Andreas Albert</a> und <a href="George_Alexander_Albrecht" title="George Alexander Albrecht">George Alexander Albrecht</a>. Als Zentrum der Wetz-Pflege kann nach wie vor Erfurt gelten, wo auch in Konzerten mittlerweile wieder mehrere seiner Werke zu hören waren, darunter 2003 das Requiem und 2007 sowie 2010 das Weihnachtsoratorium.
</p><p>1994 ließ das auf Klassik-Ersteinspielungen spezialisierte Klassiklabel <a href="Classic_production_osnabr%C3%BCck" title="Classic production osnabrück">cpo</a> seine erste Sinfonie einspielen (Krakauer Philharmonie, Roland Bader),<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1999 seine zweite (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Werner Andreas Albert)<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und 2001 seine dritte.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stil">Stil</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Komponist_im_Abseits">Komponist im Abseits</h3></div>
<p>Betrachtet man das Leben von Richard Wetz, so ist es nicht verwunderlich, dass ihn bereits 1929 „<a href="Hugo_Riemann" title="Hugo Riemann">Riemanns</a> Musiklexikon“ als „ein[en] nicht leicht einzuordnende[n] Einzelgänger“ erwähnt. Er stand relativ wenig in Kontakt mit anderen Komponisten und neuartige Errungenschaften von Altersgenossen, genannt seien <a href="Arnold_Sch%C3%B6nberg" title="Arnold Schönberg">Arnold Schönberg</a>, <a href="Maurice_Ravel" title="Maurice Ravel">Maurice Ravel</a> oder auch <a href="Franz_Schreker" title="Franz Schreker">Franz Schreker</a>, ließen ihn entweder völlig kalt oder trieben den zunehmend vom <a href="Kulturpessimismus" title="Kulturpessimismus">Kulturpessimismus</a> Vereinnahmten dazu, teilweise recht heftig dagegen zu polemisieren. Wetz am nächsten in der geistigen Haltung verwandt waren weitere Bewahrer der Traditionen des 19. Jahrhunderts, wie etwa Hans Pfitzner und <a href="Siegmund_von_Hausegger" title="Siegmund von Hausegger">Siegmund von Hausegger</a>, mit denen er übrigens auch seine <a href="Nationalismus" title="Nationalismus">deutschnationale</a> Einstellung teilte. Auch war er nach eigenen Aussagen beim Komponieren auf eine vertraute Umgebung angewiesen: „<i>Ich kann nur bei mir zuhause komponieren. Weder in einer Sommerfrische noch während längeren Besuchen habe ich je etwas geschaffen</i>“; so der Komponist über sich selbst. Aussagen wie diese erklären zum Beispiel, warum Wetz erst nach Beendigung seiner Wanderjahre in Erfurt begann, sich verstärkt der Komposition von Sinfonien und größeren Chorwerken zu widmen, aber auch, warum er später alle Angebote für lukrativere Arbeitsplätze ablehnte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kompositorische_Entwicklung">Kompositorische Entwicklung</h3></div>
<p>Die an Isolation grenzende Abgeschiedenheit vom Hauptstrom des deutschen Musiklebens der damaligen Zeit erlaubte es Wetz, sich ganz auf die Entwicklung seines eigenen Personalstiles zu konzentrieren:
</p><p>Wie bereits erwähnt, verfasste der Komponist in seiner Frühzeit beinahe nur Lieder. Auch in späteren Lebensjahren blieb er dieser Gattung treu, wenn auch in quantitativ eingeschränkterer Form, sodass den bei weitem größten Teil seines Schaffens Liedkompositionen darstellen. Somit kann Wetz als einer der wichtigsten Liedmeister seiner Generation gelten. Maßgebend auf diesem Gebiet waren für ihn vor allem die entsprechenden Werke von <a href="Franz_Schubert" title="Franz Schubert">Franz Schubert</a>, Liszt, <a href="Peter_Cornelius_(Komponist)" title="Peter Cornelius (Komponist)">Peter Cornelius</a> und <a href="Hugo_Wolf" title="Hugo Wolf">Hugo Wolf</a>. Neben den Liedern versuchte er sich auch an mehreren Orchesterwerken, von denen er aber nur die <i>Kleist-Ouvertüre</i>, ein vom tragischen Schicksal des von ihm hochverehrten Dichters inspiriertes Werk, gelten ließ. Sie avancierte später zu seiner meistgespielten Komposition. Die erste Schaffensperiode des Komponisten kulminiert in seinen zwei in ihrer symphonischen Konzeption von <a href="Richard_Wagner" title="Richard Wagner">Richard Wagner</a> beeinflussten, aber wenig bühnenwirksamen Opern <i>Judith</i> und <i>Das ewige Feuer</i>, von denen die erste nie zur Aufführung kam. Die Arbeit an seiner dritten Oper <i>Savitri</i>, die er bezeichnenderweise zeitweilig zum Oratorium umzuarbeiten gedachte, brach Wetz 1907 nach drei Szenen ab. Danach kehrte er nicht mehr zur musikdramatischen Komposition zurück.
</p><p>Der Schaffensschwerpunkt verlagerte sich am Anfang der Erfurter Jahre auf Chormusik. Bis zum Ersten Weltkrieg entstand an Instrumentalwerken lediglich eine Sonate für Violine solo. Angeregt durch Bruckners Sinn für klare Formstrukturen und organisches Wachsen der Musik sowie Liszts harmonische Neuerungen durchlief Wetz’ Tonsprache nun einen Festigungsprozess, als dessen vorläufiges Ergebnis die relativ kurz hintereinander komponierten Symphonien entstanden. In ihnen bestätigt sich ein Satz, den der Komponist schon 1897 in einem Brief mitteilte: „Die alte und die neue Richtung kämpfen in mir gewaltig, die alte wird siegen.“ Es verwundert also nicht, dass alle drei Werke dem damals gepflegten spätromantischen Sinfonietypus konservativer Prägung entsprechen. Allerdings zeigen sie im Ausdruck eine ausgesprochene Eigenpersönlichkeit, die Wetz nicht als Epigonen, sondern als in der Auseinandersetzung mit der Tradition selbständigen Erben erscheinen lässt. Zwar werden auch wuchtige Ausbrüche und humoristische Wendungen nicht gescheut, es dominiert jedoch über weite Strecken eine eher introvertierte Stimmung. Auch für Wetz’ Abgeschiedenheit vom übrigen Musikbetrieb lassen sich in ihnen Anhaltspunkte finden: So endet die erste Sinfonie zum Beispiel in der Anfangstonart c-Moll, ohne (wie dies auch Bruckner tat) sich ins helle Dur aufzulösen; ein Einfall wie er für den damaligen Zeitgeist nicht gerade typisch war. Die beiden Streichquartette stehen insgesamt betrachtet den Sinfonien sehr nahe, weisen jedoch bereits mit ihrem sparsameren Einsatz der kompositorischen Mittel über sie hinaus.
</p>

<p>In den späteren Werken verfeinerte Richard Wetz seinen Stil zunehmend. So finden nun in noch stärkerem Maße chromatische Harmonien Eingang in seine Tonsprache, die die Grenzen der Tonalität stellenweise nicht mehr klar einhalten. Insgesamt macht sich auch eine größere Hinwendung zur <a href="Polyphonie" title="Polyphonie">Polyphonie</a> und damit einhergehend eine stärkere Verdichtung des Satzes bemerkbar, am ausgeprägtesten wohl in dem Orgelstück <a href="Passacaglia" title="Passacaglia">Passacaglia</a> und <a href="Fuge_(Musik)" title="Fuge (Musik)">Fuge</a> op. 55 von 1930. In seinen Meisterwerken, dem Requiem und dem <i>Weihnachtsoratorium</i>, gelingt Wetz eine hervorragende Synthese aus Sinfonik und Vokalmusik, in der er seine gesammelten Erfahrungen überhöhend zusammenfasst. Das einsätzige Violinkonzert, das in seiner an Liszt gemahnenden, freien Formanlage im Gesamtwerk des Komponisten einzig dasteht, scheint, darin den Streichquartetten ähnlich, nahtlos in eine neue Schaffensperiode überzuleiten, zu deren vollständiger Ausprägung es aber nicht mehr kommen sollte.
</p><p>Krankheit und Tod haben die weitere Entwicklung des Komponisten Richard Wetz vorzeitig abbrechen lassen, trotzdem bleibt er „eines der großen und unverkennbaren Talente der deutschen Spätromantik“ (Reinhold Sietz in <i><a href="Die_Musik_in_Geschichte_und_Gegenwart" title="Die Musik in Geschichte und Gegenwart">Die Musik in Geschichte und Gegenwart</a></i>, 1968).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke_(Auswahl)"><span id="Werke_.28Auswahl.29"></span>Werke (Auswahl)</h2></div>
<p>Das Werkverzeichnis von Richard Wetz umfasst 58 Opuszahlen. Dazu treten eine kleine Anzahl von ohne Nummerierung veröffentlichten Kompositionen. Op. 1–4 und op. 6 gelten als nicht mehr auffindbar, einige weitere mit Opuszahlen versehene Frühwerke erklärte der Komponist später für ungültig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Opern">Opern</h3></div>
<ul><li><i>Judith</i> op. 13 (1903, 3 Akte; Libretto: Richard Wetz)</li>
<li><i>Das ewige Feuer</i> op. 19 (1904, 1 Akt; Libretto: Richard Wetz)</li>
<li><i>Savitri</i> (1907, unvollendet; Libretto: Richard Wetz)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Chorwerke">Chorwerke</h3></div>
<ul><li><i>Traumsommernacht</i> op. 14 für Frauenchor und Orchester (1904)<br> (Aufnahme: Kammerchor der Musikhochschule Augsburg, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, <a href="Werner_Andreas_Albert" title="Werner Andreas Albert">Werner Andreas Albert</a>, 2004, <a href="Classic_production_osnabr%C3%BCck" title="Classic production osnabrück">cpo</a>)</li>
<li><i>Gesang des Lebens</i> op. 29 für Knabenchor und Orchester (1908)<br> (Aufnahme: Staatsphilharmonie und Landesjugendchor Rheinland-Pfalz, Werner Andreas Albert, 2001, cpo)</li>
<li><i>Chorlied aus Oedipus auf Colonos „Nicht geboren ist das Beste“</i> op. 31 für gemischten Chor und Orchester (nach <a href="Sophokles" title="Sophokles">Sophokles</a>, 1901)</li>
<li><i>Hyperion</i> op. 32 für Bariton, gemischten Chor und Orchester (nach <a href="Friedrich_H%C3%B6lderlin" title="Friedrich Hölderlin">Hölderlin</a>, 1912)<br> (Aufnahme: Markus Köhler, Kammerchor der Musikhochschule Augsburg, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Werner Andreas Albert, 2004, cpo)</li>
<li><i>Der dritte Psalm</i> op. 37 für Bariton, gemischten Chor und Orchester (1914)</li>
<li>Vier geistliche Gesänge (Kyrie, Et incarnatus est, Crucifixus, Agnus Dei) für gemischten Chor a cappella op. 44 (1918)</li>
<li>Vier altdeutsche geistliche Gedichte für gemischten Chor a cappella op. 46 (1924), darunter:
<ul><li><i>Kreuzfahrerlied</i> op. 46/4 (nach <a href="Hartmann_von_Aue" title="Hartmann von Aue">Hartmann von Aue</a> in neuhochdeutsche Nachdichtung von <a href="Will_Vesper" title="Will Vesper">Will Vesper</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>)</li></ul></li>
<li>Requiem h-Moll op. 50 für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Orchester (1927)<br> (Aufnahme: Marietta Zumbült, Mario Hoff, Dombergchor Erfurt, Philharmonischer Chor Weimar, Thüringisches Kammerorchester Weimar, George Alexander Albrecht, 2003, cpo)</li>
<li><i>Nacht und Morgen</i>, Liederzyklus für gemischten Chor a cappella op. 51 (nach <a href="Joseph_von_Eichendorff" title="Joseph von Eichendorff">Eichendorff</a>, 1926)</li>
<li><i><a href="Weihnachtsoratorium_(Wetz)" title="Weihnachtsoratorium (Wetz)">Ein Weihnachts-Oratorium auf alt-deutsche Gedichte</a></i> op. 53 für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Orchester (1929)<br> (Aufnahme: Marietta Zumbült, Máté Sólyom-Nagy, Dombergchor Erfurt, <a href="Philharmonischer_Chor_Erfurt" title="Philharmonischer Chor Erfurt">Philharmonischer Chor Erfurt</a>, Thüringisches Staatsorchester Weimar, George Alexander Albrecht, 2011, cpo)</li>
<li><i>Liebe, Leben, Ewigkeit</i>, unvollendetes Oratorium (nach <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Goethe</a>, verschollen)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orchesterwerke">Orchesterwerke</h3></div>
<ul><li><i>Kleist-Ouvertüre</i> d-Moll op. 16 (1903)<br> (Aufnahme: Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Werner Andreas Albert, 1999, cpo)</li>
<li>Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 40 (1916)<br> (Aufnahme: Philharmonisches Orchester Krakau, Roland Bader, 1994, cpo)</li>
<li><a href="2._Sinfonie_(Wetz)" title="2. Sinfonie (Wetz)">Sinfonie Nr. 2 A-Dur op. 47</a> (1920)<br> (Aufnahme: Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Werner Andreas Albert, 1999, cpo)</li>
<li>Sinfonie Nr. 3 b-moll op. 48 (1922, in B-Dur notiert und vom Komponisten als "<i>B-Dur-Sinfonie</i>" bezeichnet)<br> (Aufnahme: Berlin SO, Erich Peter, 1981, Sterling)<br> (Aufnahme: Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Werner Andreas Albert, 2001, cpo)</li>
<li><a href="Violinkonzert_(Wetz)" title="Violinkonzert (Wetz)">Violinkonzert h-Moll op. 57</a> (1932)<br> (Aufnahme: Ulf Wallin (Violine), Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Werner Andreas Albert, 2004, cpo)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kammermusik">Kammermusik</h3></div>
<ul><li>Sonate für Violine solo G-Dur op. 33 (1911)</li>
<li>Streichquartett Nr. 1 f-Moll op. 43 (1916)<br> (Aufnahme im Rahmen des <a href="International_Music_Score_Library_Project" title="International Music Score Library Project">International Music Score Library Project</a> von Steve Jones im Playback-Verfahren, 2011)</li>
<li>Streichquartett Nr. 2 e-Moll op. 49 (1923)<br> (Aufnahme: „Streichquartette des 20. Jahrhunderts“, Mannheimer Streichquartett, 1995, <a href="Musikproduktion_Dabringhaus_%26_Grimm" title="Musikproduktion Dabringhaus &amp; Grimm">MDG</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orgelmusik">Orgelmusik</h3></div>
<ul><li>Passacaglia und Fuge d-Moll op. 55 (1930)<br> (Aufnahme: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, <a href="Silvius_von_Kessel" title="Silvius von Kessel">Silvius von Kessel</a> spielt symphonische Orgelmusik, 2000, Motette)<br> (Aufnahme: „Orgelland Niederlausitz Vol.1“, Lothar Knappe, 2003, H'ART)</li>
<li>Kleine Toccata e-Moll (1918)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klaviermusik">Klaviermusik</h3></div>
<ul><li><i>Romantische Variationen über ein eigenes Thema</i> op. 42 (1916)</li>
<li>Fünf Klavierstücke op. 54 (1929)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lieder">Lieder</h3></div>
<ul><li>ca. 100 Klavierlieder (größtenteils zwischen 1897 und 1918 entstanden), darunter:
<ul><li>Sechs Lieder für mittlere Singstimme und Klavier op. 5</li>
<li>Fünf Gesänge für mittlere Singstimme und Klavier op. 9</li>
<li>Fünf Lieder für eine hohe Singstimme und Klavier op. 10</li>
<li>Fünf Gesänge für mittlere Stimme und Klavier op. 20</li>
<li>Drei Gedichte von <a href="Ernst_Ludwig_Schellenberg" title="Ernst Ludwig Schellenberg">Ernst Ludwig Schellenberg</a> für Singstimme und Klavier op. 30</li></ul></li>
<li>Zwei Gesänge für mittlere Singstimme und kleines Orchester op. 52 (1926)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schriften">Schriften</h3></div>
<ul><li><i>Anton Bruckner. Sein Leben und Schaffen</i>, 1922</li>
<li><i>Franz Liszt</i>, 1925</li>
<li><i>Beethoven. Die geistigen Grundlagen seines Schaffens</i>, 1927</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen">Ehrungen</h2></div>
<ul><li>„Wetzstraße“ in Erfurt: im Todesjahr von Wetz 1935 so benannt</li>
<li>„Richard-Wetz-Saal“ in der Domstraße 9 in Erfurt: 2005 so benannt. Probensaal des Erfurter Domchores</li>
<li>„Deutsche Richard-Wetz-Gesellschaft“, 1948 gegründet</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>George Armin: <i>Die Lieder von Richard Wetz</i>, Leipzig 1911. – Kurze Broschüre.</li>
<li>Ernst Ludwig Schellenberg: <i>Richard Wetz</i>, Leipzig 1911. – Kurze Broschüre.</li>
<li>Hans Polack: <i>Richard Wetz. Sein Werk und die geistigen Grundlagen seines Schaffens</i>, Leipzig 1935. -- Monografie mit ausführlichen Werkanalysen, verfasst von einem Schüler des Komponisten.</li>
<li>Erich Peter (Hrsg.), unter Mitarb. v. <a href="Alfons_Perlick" title="Alfons Perlick">Alfons Perlick</a>: <i>Richard Wetz als Mensch und Künstler seiner Zeit</i> (= Veröffentlichung der Forschungsstelle Ostmitteleuropa; A 28), Dortmund 1975. – Umfangreicher, bebilderter Quellensammelband mit Zeitzeugenberichten und Selbstzeugnissen.</li>
<li>Helmut Loos: <i>Richard Wetz, ein deutscher Sinfoniker</i>. In: <i>Musikgeschichte zwischen Ost- und Westeuropa. Symphonik – Musiksammlungen. Tagungsbericht Chemnitz 1995</i>, hrsg. von Helmut Loos (= Deutsche Musik im Osten 10). Sankt Augustin 1997, S. 135–145.</li>
<li>Erik Levy: <i>Richard Wetz (1875–1935): a Brucknerian composer</i>. In: Crawford Howie, Paul Hawkshaw und Timothy Jackson, Farnham u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Perspectives on Anton Bruckner</i>. 2001, S. 363–394.</li>
<li>Wolfram Huschke: <i>Zukunft Musik. Eine Geschichte der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar</i>. Weimar 2006. – Wetz’ Tätigkeit als Kompositionslehrer wird ausführlich erwähnt.</li>
<li><a href="Fred_K._Prieberg" title="Fred K. Prieberg">Fred K. Prieberg</a>: <i>Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945</i>. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 8242. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg">online</a></li>
<li>Rudolf Benl (Hrsg.): <i>Richard Wetz (1875–1935). Ein Komponist aus Erfurt</i> (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Erfurt 3), Erfurt 2010. – Sammelband mit Beiträgen zu Leben und Werk, Briefen von Wetz, sowie einer Übersicht über archivalische Quellen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Richard_Wetz?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Richard Wetz</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Richard_Wetz" class="extiw external" title="q:Richard Wetz">Wikiquote: Richard Wetz</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118767534">Werke von und über Richard Wetz</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a href="https://imslp.org/wiki/Category:Wetz,_Richard" class="extiw external" title="scores:Category:Wetz, Richard">Noten und Audiodateien von Richard Wetz</a> im <a href="International_Music_Score_Library_Project" title="International Music Score Library Project">International Music Score Library Project</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.klassika.info/Komponisten/Wetz/index.html">Kurze Vorstellung des Komponisten mit Bildern und Werkverzeichnis</a> auf klassika.info</li>
<li>Hans-J. Winterhoff: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://kulturstiftung.org/personen/wetz-richard"><i>Wetz, Richard</i>.</a> In: <i>Ostdeutsche Biografie</i> (Kulturportal West-Ost)</li>
<li>Eric Schissel: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20020523193754/http://www.musicweb.uk.net/classrev/2002/Feb02/Wetz.htm"><i>Richard Wetz as Composer.</i> musicweb.uk.net (englisch)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. Mai 2002 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.erfurt.de/ef/de/erleben/entdecken/geschichte/personen/115505.html">Kurze Vorstellung von Richard Wetz</a> auf erfurt.de</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/Richard-Wetz-1875-1935-Symphonie-Nr-1/hnum/7072431">jpc.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/Richard-Wetz-1875-1935-Symphonie-Nr-2/hnum/1004960">jpc.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/Richard-Wetz-1875-1935-Symphonie-Nr-3/hnum/3748758">jpc.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Hartmann von Aue: <i>Lieder. Der arme Heinrich.</i> Neudeutsch von Will Vesper (= <i>Statuen deutscher Kultur.</i> Band II). C. H. Beck, München 1906, S. 16 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/liederderarmehe00vespgoog/page/n30/mode/1up">Textarchiv&nbsp;– Internet Archive</a>).</span>
</li>
</ol>

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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118767534">118767534</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n85067578">n85067578</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/22937261/">22937261</a></span> | </div>
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